Wohnzimmergespräche oder "Der schwarze Ordner im Regal"

Haben Sie sich schon einmal mit Ihren Liebsten über das Sterben und Ihren eigenen Tod unterhalten? Haben Sie über Fragen der Bestattungsform nachgedacht? Und kamen vielleicht Fragen auf wie: Wer soll mich auf meinem letzten Weg begleiten? Kennen meine Hinterbliebenen die Adressen der Menschen, die ich zu meiner Trauerfeier einladen möchte? Möchte ich eine Trauerrede? Möchte ich meine Lieblingslieder zur Beisetzung spielen lassen? Gibt es ein schönes Foto von mir für die Todesanzeige? Habe ich mir einen Spruch für die Trauerkarte ausgesucht? Oder möchte ich von all diesen Dingen etwas ganz anderes?

Perspektivenwechsel: Oder können Sie all die oben genannten Fragen für Ihren Partner, Ihre Kinder oder Ihnen nahestehende Personen beantworten? 

Unabhängig, ob ein Tod plötzlich eintritt oder ein langer Krankheitsprozess auf das Sterben vorbereitet; das Wissen über die Wünsche des Verstorbenen und deren Erfüllung, kann den Hinterbliebenen in dieser schwierigen Situation eine Hilfe sein. Muss man sich erst in der Zeit der Trauer mit diesen wesentlichen Fragen auseinandersetzen, kann dies zur Überforderung führen.  

Antworten auf diese Fragen sind in dieser Situation schwer bis gar unmöglich. 

In unserem pflegerischen Berufsalltag haben wir häufig erfahren, dass todkranke Menschen leichter von dieser Erde gegangen sind, wenn sie wussten, dass alle wesentlichen Fragen beantwortet waren. Aber auch als Angehöriger ist es leichter “Tschüß” zu sagen, wenn keine Antworten mehr auf organisatorische Fragen gesucht werden müssen.  

Lassen Sie uns gemeinsam reden über Leben und Tod, über Wünsche und Vorstellungen. 

Wir kommen aufgrund unseres Berufes immer wieder mit “Tod und Sterben” in Berührung. Ein offener Blick auf das Thema “Sterben und Tod” liegt uns wirklich sehr am Herzen. Wir möchten Sie und Ihre Familie unterstützen, gemeinsam zu sprechen und Ihnen verschiedene Ideen und Möglichkeiten aufzeigen.

Daher bieten wir Ihnen ein begleitetes Gespräch in Ihrem eigenen Wohnzimmer. Warum in Ihrem Wohnzimmer? Weil es Ihnen in Ihrer häuslichen Umgebung, in einem sicheren und gewohnten Rahmen vielleicht ein wenig leichter fällt, sich diesem häufig verdrängten, heiklen und manchmal eher tabuisierten Thema „Tod und Sterben“ anzunähern. 

Reden Sie zuerst mit Ihren Liebsten über diese Idee und treten Sie dann mit uns in Kontakt! Wir freuen uns schon jetzt auf eine gute Zeit mit Ihnen! 

Ein Drittel unseres Honorars spenden wir an einen Verein/eine Institution Ihrer Wahl, der/die mit dem Thema „Tod und Sterben“ in Verbindung steht!